Me, myself and I

Mein Name ist Jasmina alias Jazzmin, ich bin 35 Jahre jung und ich bin eine anonyme Sodbrennerin!

Ich blogge über (gesunde) Ernährung und eine achtsame Lebenseinstellung und das aus einem bestimmten Grund – ich leide/litt unter starkem Sodbrennen und ich möchte mit einer Ernährungs-, Denk- & Lebensumstellung meine Beschwerden lindern – auf gesamter Ebene.

Da ich schon einige Erfahrungen gemacht habe (seien es Arztbesuche, die teuer aber es wert waren, etliche Arzneimittel, jährliche Untersuchungen ohne Ergebnis, und vieles mehr), möchte ich diese mit Euch teilen. Vielleicht kann ich ja jemanden dabei helfen die Schmerzen zu lindern?

Wenn die giftige Sod die Speiseröhre hoch kommt (beim Schuhe anziehen, beim Bücken, beim Aufstoßen, beim Schlafen,…) passiert folgendes mit meinem Körpfer: Der Bauch bläht sich auf, ich bekomme Blähungen, Magenstechen, Kopfweh, Gelenksschmerzen, spüre Spannungen in verschiedenen Körperteilen auf Dauer (weil man sich verspannt), und so weiter – reicht eigentlich auch.

Ich treffe und spreche mit vielen Menschen, die ihre Beschwerden einfach hinnehmen – aus Frust oder aus Angst und Ratlosigkeit. Viele wissen aber auch gar nicht was Sodbrennen bzw. Reflux überhaupt ist. Man bekommt zu der Diagnose Sodbrennen oft keine genauen Informationen oder nur Medikamente verschrieben, was auf keinen Fall eine Dauerlösung sein sollte! Der sogenannte „Magenschutz“ entpuppt sich nämlich als nicht so ideal auf Dauer.

Meine Motivation zur Veränderung vor ein paar Jahren war eine Fragestellung an mich selbst: Will ich wirklich jeden Tag einen Magenschoner nehmen, um was trinken & essen zu können und danach zur Linderung mein Magen-Gel schlucken? Ist DAS meine Zukunft?

Meine Antwort an mich selbst war klar: Da muss sich etwas ändern und das gravierend und ich begab mich auf die Suche nach Möglichkeiten, habe mich und meine Beschwerden quasi selbst studiert und bin schlussendlich bei meinem Retter gelandet, Dr. Riegler – der „Arzt, der die anonymen Sodbrenner versteht“….wie ich ihn liebevoll nenne!

Ich war zu anfangs sehr skeptisch, weil ich schon den Glauben aufgegeben habe, dass mir überhaupt jemand helfen kann bzw. mich auch versteht. Warum? Ihr müßt Euch vorstellen – viele von Euch kennen Völlegefühl oder Sodbrennen nach einem zu fettigem Essen beim Heuriger vielleicht, aber ich hatte dies täglich – zu jeder Tageszeit, IMMER – sicherlich über ein Jahr durchgehend.

Dr. Riegler kostete einiges, da er ein Privatarzt ist, ABER es hat sich ausgezahlt, wobei ich am Anfang SEHR SKEPTISCH war – allein schon wegen der Kosten! Ich bin eigentlich prinzipiell der Meinung, dass es in Sachen Gesundheit KEINE 2-Klassen-Gesellschaft geben darf – in diesem Fall tröste ich mich darüber hinweg, dass das Thema „Sodbrennen“ einfach nicht genug erforscht ist und Dr. Riegler hat sich in seiner Praxis darauf spezialisiert (ich glaube gemeinsam mit seinem Vater).

Ich muss jedoch an dieser Stelle dazu sagen, dass ich nicht mehr zu Dr. Riegler gehe, da es auf Dauer einfach zu teuer wird und es heißt nicht, dass Kassenärzte schlechter sind. Im Prinzip muss man selbst wissen, was für einen gut ist. Das Geld war es wert, keine Frage – ich habe für mich entschieden, dass ich jetzt soviel weiß, dass ich mich selbst um mich kümmern kann und ab und an eben zu einem Kassenarzt gehe, wenn nötig. In einer Zeit in der es mir viel viel schlechter als heute ging, hat mich Dr. Riegler super aufgefangen und vor allem verstanden ubd das war in dem Moment einfach wichtig!

Sodbrennen wird von vielen (auch von Ärzten) einfach hingenommen: Studien zeigen, dass sehr viele ÖsterreicherInnen an Sodbrennen leiden, aber was ist wenn diese Beschwerde zu einem täglichen Begleiter wird?

Die richtige Ernährung kann wirklich vieles verbessern und das stimmt wirklich, da ich es selbst erlebt habe! Natürlich gibt es Phasen, in denen man einen „Rückfall“ bekommt und es handelt sich hierbei bitte um keine DIÄT, sondern um eine langzeitige ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG. Ich habe derzeit (aktuell Oktober 2017) wieder eine Phase in der ich alles esse, zugenommen habe und so gut wie nur arbeite und sehr viel Dauerstress habe, aber glaube meine Beschwerden im Griff zu haben (Vorsicht: der stille Schmerz ist nicht zu unterschätzen). Es kommt aber wieder eine bessere Phase und dann geht es wieder bergauf.

Ich möchte Euch – solltet Ihr Ähnliches erleben – begleiten und meine Erfahrungen mit Euch teilen! Natürlich ist jeder Mensch anders und bei jedem hilft was anderes – mir hat es aber geholfen mich mit anderen auszutauschen, die die selben Beschwerden haben und eventuell erfahre ich ja auch etwas über Eure Erfahrungen oder kann dem einen oder anderen Tipps geben – das ist auch der Grund und die Intention für diesen Blog. Da es ohnehin schwer ist alles umzustellen, fällt es gemeinsam auf alle Fälle leichter.

Positive thinking and acting is the essence of living (und das ist ein sehr wichtiger Ansatz auch beim Thema Sodbrennen, ohne hier die Weltverbesserin zu spielen….)!

Eure Jazzmin