Der mentale Start

Sodbrennen ist eine der unangenehmsten Beschwerden, die ich bis jetzt erlebt habe. Kurz gesagt – wenn ich an Sodbrennen denke, fallen mir folgende Wörter ein: Unnötig! Total unangenehm! Einfach nur beschissen um es ehrlich auszudrücken!

Das fühle ich, wenn sich Sodbrennen anbahnt und dann erfüllt mich eine große Angst: Wie lange hält es an? Was passiert nach meiner nächsten Mahlzeit – wird es schlimmer? Habe ich noch genügend Sodbrennen Tee zuhause? Werde ich schlafen können heute Nacht? Was tut die Säure mit meiner Speiseröhre? JEDES MAL quälen mich diese und ähnliche Fragen und Ängste, welche natürlich auch stressen und dem Sodbrennen ein guter Freund und Begleiter sind.

Wenn Ihr so fühlt wie ich oder die selben Beschwerden habt, dann seid Ihr hier richtig gelandet. Auf meinem Blog geht es darum wie man Sodbrennen vermeiden kann bzw. was mir hilft und wie wir es gemeinsam schaffen uns zu einer gesunden Ernährung zu motivieren (aber auch wie man „richtig“ sündigt) und ohne Medikamente Sodbrennen verringern und sogar vermeiden kann!

Ich habe nach monatelangem „nicht auf meine Ernährung achten“ gerade aktuell (Samstag, 25. Februar 2017) so starke Beschwerden, dass es nicht mehr schön ist.

Zum Start:

  • Zunächst einmal musst Du unbedingt abklären, ob „organisch“ alles OK ist – es gibt viele Gründe für Sodbrennen und Reflux – einer davon kann ein Zwerchfellbruch sein, das sollte man anhand einer Gastroskopie auf alle Fälle checken – ebenso, ob der Magen und Speiseröhre prinzipiell OK sind. Dass sie beleidigt sind bei Sodbrennen und Reflux ist klar. Bei mir ist zum Glück körperlich soweit alles OK – mein Osteopath meint, dass mein Zwerchfell zu hoch liegt und macht mit mir dahingehend ein paar Übungen. Leider habe ich mittlerweile schon einen „stillen“ Schmerz – das heißt für mich, dass die Säure hoch kommt und sich in der Speiseröhre befindet, aber es nicht immer mit Sodbrennen verknüpft ist – sprich die Säure ist heimlich, still und leise immer mein Begleiter. Säure schön und gut, aber wenn sie Dich an falscher Stelle (Speiseröhre) begleitet, kann das gefährlich sein.
    Vor kurzem wurde bei mir rausgefunden, dass mein unteres Drittel meiner Speiserhöhre nicht gut arbeitet und das Essen/Trinken verlangsamt nach unten rutscht. Tja, nicht so super – da bin ich gerade dabei herauszufinden was ich hier genau machen kann. Trotzdem darf man sich davon nicht stressen lassen – es kommt auf das eigene Körpergefühl an, denn nur selbst kann man am besten wissen was einen gut tut! Ich persönlich glaube, dass ständiger Stress in meinem Fall ein Grund dafür ist. Ist ganz klar, dass auf Dauer der Körper streikt. Also wichtig: LIFE Balance, Bewegung, Spass!!!
  • Jeder Körper ist anders und reagiert unterschiedlich – somit sind meine Tipps eventuell nicht genau das richtige für Euch – ihr müßt bereit sein in Euch reinzuhören und Dinge auszuprobieren. Hier kommt man nur mit Geduld weiter (und ich bin einer der ungeduldigsten Menschen ever by the way). Gib Deinem Körper auch die Zeit sich umzustellen.
  • Bist Du wirklich bereit – hast Du Deine Schmerzen satt und verstehst Du, dass es zu einer Veränderungen kommen muss – auch wenn andere „normal“ essen können, keine Schmerzen haben? Es wird in der Zeit auch einige Herausforderungen geben, aber eines ist sicher: Ist Dein Wille stark, kann Dich NICHTS und NIEMAND davon abbringen Deinen Weg zu gehen. Sei Dir selbst soviel wert und schätze Deinen Körper – dieser ist unser bester Signalgeber und wir haben keine Beschwerden umsonst.
    Eines kannst Du mir glauben – es ist nicht schlimm, wenn Du bei der Sache bist. Es ist nur immer der innere Schweinehund, der sich ab und an meldet, aber der soll mal einfach lange Gassi gehen – wir schicken ihn einfach mal paar Runden spazieren.
  • Stressreduktion. Ich habe da so etwas laufen – eine längere Beziehung, welche Hassliebe heißt, nämlich die mit meinem Stress. Ich bin ein quierliger Mensch und brauche ab und an den Stress, nur gibt es Unterschiede zwischen Eu-Stress und Di-Stress. Di-Stress ist der, den ich hasse und Eu-Stress ist mir lieb. Kannst Du Stress reduzieren? In dem ganzen Beschwerdecocktail hast Du ohnehin schon eigenen Stress – gibt es aber äußeren Stress, den Du vermeiden kannst? Ich habe eine sehr stressigen Job und will immer alles sofort und super machen – es ist an der Zeit zu verstehen, dass Du vorgehst – heißt jetzt aber nicht um 14 Uhr nichts mehr zu machen, sondern wie kannst Du den Stress ausgleichen (eine Runde spazieren nach der Arbeit, laufen gehen, coole Musik hören, Spass haben, liebe Leute um Dich herum haben (vergiss die Miesepeter!), zu Dir finden, Sauna, etc.)
  • Das was Du tust ist GUT FÜR DICH! Ehre Deinen Körper, Du hast nur einen! Leider wird uns das erst immer bewußt, wenn es zu Beschwerden und noch schlimmer zu einer Krankheit kommt! Das kenne ich zu gut!

Let’s go on a journey called LIFE!

Positive thinking and acting is the essence of living – und das tun wir somit!

Eure Jazzmin

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